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Konzerte Veranstaltungen in der Zwicky

Tritonus „urbanus“

Alte Volksmusik aus Schweizer Städten

Freitag, 24. März 2023
Zwicky-Fabrik Fällanden
Beginn 20 Uhr
Türöffnung 19 Uhr
Barbetrieb

Eintrittspreis CHF 40.–  
(An der Abendkasse Bargeld + Twint)

→ Flyer

7 Musiker spielen alte Volksmusik auf alten Instrumenten


Felicia Kraft Gesang, Perkussion
Urs Klauser Schweizer Sackpfeife, Hümmelchen, Schwegel
Cister (Halszither),
Daniel Som Schalmei, Drehleier, Flöten, Maultrommel (Trümpi)
Lea Zanola oder Michaela Walder Hackbrett, Maultrommel (Trümpi)
Andreas Cincera Violonen, Kontrabass
Andrea Brunner Violine, Viola, Viola d‘amore
Daniel Affentranger Sopransax, Bassklarinette, Chalumeau

De arm Burestang


Studententanz


Totentanz


Seit über 30 Jahren erforscht und interpretiert Tritonus alte Schweizer Volksmusik. Für ihr neues Programm «urbanus» machte sich das Ensemble auf die Suche nach der Volksmusik, die vor 1800 in Schweizer Städten gespielt wurde. Die Musik erinnert daran, dass sich die helvetische Tradition nicht auf die Klänge der Alpen und den Ländler reduzieren lässt. Wir begegnen urbanen Tänzen, Liedern und Balladen aus dem 16. Jahrhundert. Nicht um die penible historische Rekonstruktion geht es der Formation, sondern um Erweckung alter Melodien zu neuem Leben. Alte Instrumente wie Sackpfeife, Schalmei, Drehleier, Geige und Hackbrett treffen auf neue wie Kontrabass, Violone, Viola d‘amore, ja sogar auf Sopransaxofon und Bassklarinette. Das Ergebnis überzeugt, zumal es auch dramaturgisch durchdacht ist: Wir folgen einem Nachtwächter auf seinen Stadtrundgang, vorbei am Marktplatz, hin zu Tavernen und geheimen, dunklen Winkeln und treffen dabei auf vielerlei Gestalten: junge Verliebte, alte Zecher, lichtscheues Gesindel …
(Neue Zürcher Zeitung NZZ am Sonntag, M. Papst)

Schweizer Volksmusik? Viele werden sich nun mit Grausen abwenden. Es ist ja auch wahr: Was mancher Volksmusiker runterorgelt, hat mit Frische wenig und mit fader Swissness viel zu tun. Aber es gibt Ausnahmen. Eine ist das Ensemble Tritonus. Seit 30 Jahren spielt es Volksmusik ohne Jodel und Ländler. Es führt traditionelle Schweizer Melodien aus der Zeit vor 1800 in die Neuzeit. Beschwingtheit und stimmige Dramaturgie zeichnen diese Musik aus, die Tiefgang mit klugen Harmoniewechseln paart. (Züritipp, tmt)


… So fliessen Vergangenheit und Gegenwart ineinander. Etwa im «Studenten tantz», der mit raffiniert wechselnden Rhythmen von einem Bass her aufgebaut wird, der auch für eine Jazz-Improvisation taugen würde. Eine Vielfalt an teilweise ungewohnten Klängen, die sich zu mal deftigen, mal subtilen Melangen verbinden.
(Tages-Anzeiger, S. Kübler)


… Mit einem Schuss Jazz, Polyphonie und Improvisation überraschen sie manchmal auch mit unregelmässigen Rhythmen. Dazu kommen eigene, dem alten Stil nachempfundene Melodien. Tritonus kann sich auf Musiker stützen, die mehrere historische Instrumente
beherrschen und auch vertraut sind mit Alter Musik, Volksmusik, Folk, Klassik, Jazz und Rock. Lyrisch beseelt oder lüpfig wird das alte Instrumentarium kombiniert mit modernen Instrumenten wie Sopransax und Bassklarinette.
(Jazz n‘more, J. Solothurnmann)